Zeit für den Quartalsbericht

Und schon sind wir beim dritten Quartalsbericht. Das heißt, mir bleiben jetzt genau noch 3 Monate hier und dann geht es schon wieder heim.


Der letzte Quartalsbericht hat damit aufgehört, dass die große Sommerpause im Februar angefangen hat. Da die Kinderkrippe den kompletten Februar zu hatte und wir daher unsere Haupturlaub im Februar nehmen sollten, bin ich die ersten zwei Wochen mit zwei Freundinnen durch Bolivien gereist.


Von La Paz aus haben wir eine Rundreise gemacht und haben dabei auch die Freiwilligen in Cochabamba besucht.
Insgesamt war die Reise echt genial, aber einige Erlebnisse hätten wir nicht unbedingt machen müssen.
Von einem verlorenen Handy, zu Straßenblockaden in ganz Bolivien, die uns die Reise echt erschwert haben, bis zu einer Lebensvergiftung einer meiner Mitreisenden.


Aber so haben wir echt was erlebt und Erinnerungen, wie an unsere Tour durch den Salar de Uyuni, werden glaub ich für immer in unseren Köpfen bleiben.
Eine Nacht nachdem wir abends wieder in Santiago gelandet sind, kamen dann morgens auch schon meine Eltern an, die nach einer Reise durch den Süden auch noch für knapp eine Woche mich besuchen kamen. Also habe ich versucht, ihnen, die meiner Meinung nach interessantesten Stellen Santiagos zu zeigen, wie zum Beispiel den San Cristóbal und die Fahrt mit dem Bus vom Reichenviertel in unser Viertel.


Ein kleiner Ausflug nach Valparaiso durfte natürlich auch nicht fehlen.
Es war echt schön meine Eltern da zu haben, auch wenn man natürlich merkt, wie einen das Jahr schon verändert hat.
Nachdem ich noch einen Tag beim Sandkastenbau im Kindergarten Naciente mitgeholfen habe, wir unseren Putztag hatten und dann noch zum Cristo-Vive Zwischenseminar mit Helga in Punta de Tralca waren, ging es dann schon wieder los mit arbeiten oder besser gesagt, es wurde sehr entspannt wieder angefangen.
Erst mal war eine komplette Woche geplant, um die Salas wieder einzurichten und zu dekorieren, was aber auch in drei Tagen funktioniert hätte und so saßen wir ziemlich lang rum, bis es dann losging und die Mittagspause wurde auch ausgedehnt.
Die darauffolgende Woche kamen dann zunächst die neuangemeldeten Kinder, um sich einzugewöhnen. Erst als dann die ganzen angemeldeten Kinder kamen und ungefähr 5 Kinder eigentlich alle auf dem Arm gehalten werden mussten, wurde es dann ziemlich laut und anstrengend.
Spannend war es dann aber zu beobachten, wie sich die Kinder immer besser eingewöhnen, so dass sie jetzt alle die meiste Zeit friedlich am Spielen sind.
Leider ist in den letzten 3 Monaten auch Negatives passiert.
In Argentinien wurde mir meine Kamera geklaut und zwei Wochen später dann während der Arbeit meine deswegen gekaufte neue Kamera mit dem Rest meiner Tasche, wie chilenischem Ausweis und Geld.
Das sind natürlich nicht so schöne Erlebnisse, aber dafür lerne ich hoffentlich draus.
Außerdem haben wir ein weiteres Kleinprojekt gemacht und unser wahrscheinlich letztes Kleinprojekt steht auch noch an. Bei Ersterem handelt es sich um alte Autoreifen, die wir umsonst von einem Autohändler bekommen haben und dann mit bemalt und befüllt haben, um sie als Spielgeräte in den Hof der Sala Cuna zu stellen. Zusätzlich haben wir einen Plastiksandkasten gekauft und ihn ebenfalls mit Sand befüllt und aufgestellt.
Unser letztes Kleinprojekt sollen dann verschiedene Schaukeln werden, die sowohl im Hof, als auch in der Sala aufgehängt werden können. Diese müssen wir jedoch zuerst noch suchen und das könnte noch ein bisschen schwierig werden.
Eigentlich hatten wir am Anfang den Wunsch eine richtige, große Affenschaukel zu bauen, was wir uns aber nicht so ganz zugetraut haben.
In den nächsten 3 Monaten steht dann ein Urlaub an, von dem ich allerdings noch nicht weiß, wohin er gehen soll, aber meine sieben restlichen Urlaubstage möchte ich natürlich noch nutzen.
Davon wird aber dann im nächsten Quartalsbericht erzähl... 

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