Brasilien...

Soo... Wie versprochen gibt es jetzt ziemlich viel zu meinem letzten Urlaub in Brasilien zu berichten :)


Los gings mit echt schlechten Voraussetzungen. Ich selbst war die vergangenen Wochen schon ordentlich krank und hab damit dann auch noch Jana, mit der ich zusammen gereist bin, angesteckt, sodass wir beide richtig krank geflogen sind.

Dabei sind wir zuerst nach Rio. Dort gab es dann erstmal ziemliche Kommunikationsprobleme, weil wir beide nicht damit gerechnet haben, dass fast keiner Spanisch oder Englisch spricht.

Mit viel Mühe haben wir es dann schließlich erst zum Busterminal geschafft, um unsere Tickets für den folgenden Tag nach Iguazú zu kaufen und dann auch zu unserem ersten Hostel.

Am nächsten Tag sind wir daher auch schon los nach....

... Puerto Iguazú

24 Stunden Fahrt waren schon heftig, aber mit etwas Schlaf ging das Ganze dann doch relativ gut vorbei. Nachdem wir es dann 2 Stunden später über die Grenze auf die argentinische Seite zu unserem Hostel geschafft haben, sind wir dann auch nur noch kaputt in die Betten gefallen.

Mehr oder weniger fit haben wir uns für den nächsten Tag dann die größten Wasserfälle der Welt vorgenommen.

Ein sehr beeindruckendes, aber auch nasses und kaltes Erlebnis, das glaub ich am Besten in Bildern beschrieben werden kann...

Und schon ging es 15 Stunden wieder nach Brasilien, genauer nach....

...São Paulo

Eine echt riesige Stadt, die wir versucht haben innerhalb von eineinhalb Tagen anzuschauen.

Mit unserem Hostel hatten wir in São Paulo leider zum ersten Mal Pech. Das Ganze war kam uns zwar schon beim Buchen übers Internet etwas seltsam vor, aber wir waren dann trotzdem nochmal überrascht, als wir die Rezeption in einem Parkhaus gefunden haben, unser Zimmer über, neben und hinter dem Bett Spiegel hatte und es auch Preislisten für einzelne Stunden gab.

Viel ändern konnten wir dann  auch nicht mehr, daher mussten wir wohl oder übel zwei Nächte unser wunderschönes Spiegelbild in der Decke beobachten.

Zumindest war die Lage nicht schlecht und wir konnten, nachdem wir sie verstanden haben, die Metro benutzen, um die Stadt anzuschauen.

Übers Internet haben wir uns im Voraus ein paar Sachen rausgesucht und auch eine kleine "Walking Tour", die echt zu empfehlen ist (www.theborderlessproject.com/sao-paulo-do-it-yourself-walking-tour-brazil/).

Die einzige Enttäuschung war unser Einkauf auf einem großen Markt, auf dem wir uns eine DIN A4 große Platte mit Obst ausgesucht haben und dafür am Schluss mehr als 30 Euro gezahlt haben, was dann doch ein bisschen teuer war. Aber man lernt ja immer dazu...

 

Und so ging es 7h zurück zum Anfang nach....

...Rio de Janeiro

Hier hat eigentlich der richtig entspannte Urlaub angefangen. Zuerst haben wir uns mit Juli getroffen, der nicht mehr ganz so viele Urlaubstage hatte und daher erst später dazu kam.

Vom Wetter in Rio bin ich immernoch begeistert. 25 Grad, Sonne und selbst bis in die Nacht noch angenehm warm und das, obwohl in Rio ja auch eigentlich Winter ist.

Zusammen haben wir dann die Sehenswürdigkeiten Rios abgeklappert und auch den Strand Ipanema genossen. Natürlich durfte unser eigenes kleines "Public Viewing" in einem Restaurant gleich neben dem Cristo für das Deutschland-Slowakai Spiel, aber auch für das Finale der Copa America zwischen Argentinien und Chile nicht fehlen. War trotzdem ein bisschen Schade, dass wir Chiles Sieg nicht in Santiago feiern konnten.

 

 

Zurück nach....

...Santiago

War wohl die schlimmste Rückreise meines Lebens.

Den vorletzten Abend waren wir noch feiern und haben daher ziemlich wenig geschlafen, als wir am nächsten Morgen aus unserm Hostel ausgecheckt haben.

Unser Gepäck durften wir zum Glück noch im Hostel lassen, da unser Rückflug erst um 5 Uhr morgens am nächsten Tag ging.

Also haben wir den Tag dann noch ganz gut am Strand rum bekommen, aber abends hatten wir dann langsam keine Idee mehr und daher ging die Zeit bis 12 Uhr, als wir dann zum Flughafen gefahren sind, schon ziemlich langsam vorbei.

Am Flughafen mussten wir dann aber nochmal 3 Stunden in der Kälte und extrem müde warten und das auf Bänken, die leider nicht zum Schlafen geeignet waren.

Die Gepäckabgabe wurde dann auch noch zu spät aufgemacht, so dass wir die Liegen im eigentlichen Wartebereich gar nicht mehr nutzen konnten.

Die erste Stunde Flug nach Sao Paulo hab ich dann auch komplett verschlafen, aber dort mussten wir leider wieder raus aus dem Flugzeug und 3 Stunden auf unseren Anschlussflug warten.

Nachdem wir ewig unser schlecht beschildertes Terminal gesucht haben und schließlich auf der anderen Seite des Flughafen auch gefunden haben, war ich so kaputt, dass ich selbst auf dem eiskalten Flughafenboden schlafen konnte...

Endlich im Flieger haben wir dann natürlich die letzte Reihe erwischt, mit Sitzen, die nicht nach hinten gekippt werden konnten. Daher hab ich zwar noch ein bisschen schlafen können, aber auch nicht soo viel.

Der Moment als wir dann endlich wieder in unserm Haus waren, war dann echt ein wunderschöner Moment, auch wenn Santiago eindeutig zu kalt ist.

Und schon ging es am nächsten Morgen wieder arbeiten...

 

Jetzt gehts mal schlafen, sonst wird das morgen nichts mit Wocheneinkauf im vorausgesagten Regen...

Gute Nacht und bis zum nächsten Mal :)

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