Amntena, weltwärts und Cristo Vive

Amntena e.V.-meine Entsendeorganisation

Wer ist Amntena?

Amntena ist die Organisation, die mich von Deutschland aus entsendet.

 

Amntena:

  • das sind Frauen und Männer, die mit Elan und Engagement diverse Hilfsprojekte in Lateinamerika unterstützen.
  • ist ein gemeinnütziger Verein, anerkannt durch das Finanzamt Mühlacker
  • ist Träger des anderen Dienstes nach §14b des Zivildienstgesetzes, anerkannt durch das Bundesministerium für Familie und Jugend, Bonn.
  • ist als Träger durch das BMZ für das Programm "weltwärts" als erste Organisation in Deutschland anerkannt worden.
  • ist überkonfessionell tätig
  • finanziert sich über Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Alle Mitarbeiter des Vereines arbeiten ehrenamtlich!

 

Mehr Infos unter amntena.de.

 

Kontakt:

Kurt Wohnhas ( 1.Vorsitzender )

Zeiläckerstraße 17

75233 Tiefenbronn-Mühlhausen

Tel. 07234 / 942243  Fax.: 07234 / 942246

e-mail: k.wohnhas@t-online.de

 

Ludwig Müller ( 2.Vorsitzender )

Im Schellenacker 4

74862 Binau

Tel.: 06263 / 1404

e-mail: ludwig.Mue@gmx.de


Cristo Vive Chile

Die Fundación Cristo Vive wurde 1990 als eine gemeinnützige Stiftung von Schwester Karoline Mayer, einer deutschen Ordensfrau, gegründet, die seit 30 Jahren mit den Armen in Chile lebt und arbeitet.

Wir gehen von den konkreten Bedürfnissen der Menschen aus und stützen uns auf die Werte der Gerechtigkeit, Wahrheit und Liebe.

An der Arbeit unserer Stiftung beteiligen sich aktiv Personen und Gruppen aus den verschiedenen sozialen Schichten, unabhängig von ihrer politischen oder religiösen Einstellung.



Unsere wichtigsten Zielsetzungen sind:

  • sichtbar zu machen, dass Christus lebt im Dienst an den Bedürftigen und im Teilen des Brotes
  • Lösungen zu suchen, die die Menschen zu persönlicher Selbstverwirklichung anspornen und zu struktureller sozialer Veränderung führen, indem wir Pilotprojekte zu sozialer Integration aufbauen, die auch von anderen öffentlichen und privaten Institutionen umgesetzt werden können
  •   Brücken der Solidarität zu bauen zwischen Reichen und Armen, um so mehr Gerechtigkeit in unserem Land zu schaffen
  • als Bürgerorganisation mit dem Staat zusammenzuarbeiten im Kampf gegen Armut und Elend vieler Mitbürger


Wir Mitarbeiter der Fundación Cristo Vive haben uns während des jahrelangen Dienstes an den Menschen in den Armenvierteln kennen gelernt und diese Stiftung aufgebaut, um unsere innere Berufung in einer lebendigen und geschwister-lichen Form zu leben. Der Dienst am Nächsten, an den „Anderen“, erfüllt uns und gibt unserem Leben Sinn. Heute arbeiten in den verschiedenen Aufgabenbereichen der Fundación Cristo Vive täglich mehr als 200 festangestellte Personen, die von vielen freiwilligen Helfern unterstützt werden. Wir haben unterschiedliche kulturelle und soziale Wurzeln, aber wir alle, Ehrenamtliche und Angestellte, Chilenen und Ausländer, engagieren uns zusammen mit Leuten aus den Armenvierteln und fühlen uns durch die gemeinsame solidarische Arbeit verbunden.


weltwärts-ein Programm des BMZ

Seit "weltwärts" 2008 durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen wurde, sind rund 20.000 Freiwillige ausgereist. Sie engagieren sich in einem Entwicklungsprojekt und nehmen Erfahrungen mit, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten.

 

Durch die Förderung des BMZ haben alle interessierten jungen Menschen zwischen 18 und 28 Jahren die Chance, einen Freiwilligendienst in einem sogenannten Entwicklungs- oder Schwellenland zu leisten.

Der Nord-Süd-Austausch und das gemeinsame interkulturelle Lernen stehen im Mittelpunkt. Die Freiwilligen sammeln Auslandserfahrungen und erwerben Sprachkenntnisse sowie persönliche Kompetenzen.
Nach ihrem Freiwilligendienst engagieren sich die Rückkehrerinnen und Rückkehrer weiter in der entwicklungspolitischen Arbeit. Somit tragen sie ihre Erfahrungen in die Gesellschaft und leisten über ihren Auslandseinsatz hinaus einen persönlichen Beitrag für eine gerechtere Welt.
Neben den Freiwilligen sind die rund 180 aktiven Entsendeorganisationen und die zahlreichen Partnerorganisationen in den Einsatzländern die Hauptakteure bei weltwärts. Sie setzen das Programm in enger Zusammenarbeit um und gestalten es maßgeblich mit.

Ziele von weltwärts:


Ein Projekt unterstützen:

Während Ihres Auslandseinsatzes unterstützen die Freiwilligen ein konkretes Entwicklungsprojekt. Sie sind in eine lokale Partnerorganisation eingebunden und unterstützen diese bei ihrer Arbeit. Sie übernehmen zusätzliche Aufgaben, die die Organisation ohne das Engagement von Freiwilligen nicht leisten könnte. Bei der Arbeit mit Kindern können Freiwillige beispielsweise eine intensivere Betreuung gewährleisten. Sie bringen eine neue Perspektive in das Projekt ein.

 

Interkulturellen Austausch fördern:

Der Freiwilligendienst fördert den Nord-Süd-Austausch. Freiwillige aus Deutschland leben und arbeiten in Entwicklungs- oder Schwellenländern. Junge Menschen aus diesen Ländern engagieren sich in Deutschland. Die Freiwilligen lernen die Kultur des Partnerlandes kennen und tauschen sich mit den Menschen in ihrer Umgebung über deren Lebensumstände, Einstellungen und Gewohnheiten, Ideen und Perspektiven aus. Gleichzeitig ermöglichen sie diesen einen Einblick in ihre Kultur. Der interkulturelle Austausch schafft Achtung und Toleranz und trägt zur Völkerverständigung bei. Die Freiwilligen lernen außerdem globale Abhängigkeiten und Wechselwirkungen besser zu verstehen. Sie reflektieren ihre eigene Kultur sowie persönliche Vorstellungen und Verhaltensweisen.

 

Impulse für die entwicklungspolitische Inlandsarbeit setzen:

Weltwärts fördert das Globale Lernen. Mit zahlreichen Erlebnissen und Erfahrungen kehren die Freiwilligen aus ihrem Auslandseinsatz zurück. Sie teilen ihre Erfahrungen mit anderen, nicht nur im persönlichen Umfeld, sondern auch an Schulen, im Verein und bei öffentlichen Veranstaltungen Das Erlebte wirkt oft lange nach und stellt Weichen für die Zukunft. Viele Freiwillige unterstützen nach der Rückkehr weiter das Projekt, in dem sie tätig waren oder die Arbeit ihrer Entsendeorganisation. Sie planen Aktionen mit anderen Rückkehrern und Rückkehrinnen und setzen sich gemeinsam für eine gerechtere Welt ein.

 

Nachwuchs fördern:

weltwärts fördert den Nachwuchs in entwicklungspolitischen Berufsfeldern. Im Verlaufe des Auslandseinsatzes erhalten die Freiwilligen einen Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit. Sie erwerben Sprachkenntnisse und Kompetenzen in der interkulturellen Kommunikation sowie soziale Kompetenzen, Eigenschaften die in einer globalisierten Welt immer wichtiger werden. Der Dienst hilft vielen Freiwilligen bei der beruflichen Orientierung, viele entscheiden sich für ein Studium in einem entwicklungspolitischen Bereich und machen so die Entwicklungszusammenarbeit zu Ihrem Beruf.